Schlagwort: Fotograf

Shooting mit den BLUE VIKINGS

Eine Rallye für den guten Zweck!

 

Okay, zugegeben:  Auf dem ersten Blick schaut es ziemlich verrückt aus, wenn man die Jungs mit den zwei Karren auf der Straße sieht. Dann noch die auffallende Beklebung auf den Fahrzeugen - das produziert leichtes Grübeln in den Köpfen der Zuschauer.

 

Wenn man jedoch erfährt, für welchen Zweck sich die Jungs der nördlichsten Rallye der Welt anschließen, wird man sehr schnell zum Fan der fünf Jungs aus Pfaffenhofen. 

 

Am 17. Juni startet die Rallye, der sogenannte Baltic Sea Circle 2017. In 16 Tagen durchqueren die Jungs 10 Länder und legen dabei eine Strecke von knapp 7.500km zurück. Erlaubt sind weder GPS noch Navi. Das Fahrzeug muss älter als 20 Jahre sein und es sind keine Autobahnen erlaubt. Soweit die Spielregeln, aber warum das Ganze?

 

Neben dem Spaßfaktor soll die Rallye dem Zweck dienen, Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln. Jedes Team verpflichtet sich 750€ für eine Charity-Projekt zu sammeln. Die Blue Vikings gehen aufs Ganze und versuchen sogar 1.500€ sammeln zu können. Eine Hälfte der Spenden soll der Organisation "Die Arche e.V." zu Gute kommen. In ihren Einrichtungen bietet sie Kindern, die von Armut geprägt sind, täglich kostenlos eine vollwertige, warme Mahlzeit, Hausaufgabenhilfe, sinnvolle Freizeitbeschäftigungen, mit Sport und Musik, und vor allem viel Aufmerksamkeit.

 

 

 

 

Die zweite Hälfte der Spenden lassen die Jungs dem Förderverein Katastrophenschutz e.V. des Technischen Hilfswerk (THW) Pfaffenhofen zukommen. Damit kann der Verein in wichtige Ausstattung sowie Fahrzeuge für den Katastrophenschutz investieren.

 

Am Sonntag waren wir bei herrlichem Winterwetter mit den Jungs in Pfaffenhofen unterwegs und haben Fotos für die Öffentlichkeitsarbeit des Teams geschossen. Auf der Suche nach einer coolen Location für das Gruppenfoto sind wir zu einem großen Sandhügel gekommen. Jedoch hatte das Tauwetter der vergangenen Tage den Sand so sehr aufgeweicht, so dass wir nicht sehr weit kamen. Macht aber auch nix: An gestrandeter Stelle, hatten wir nämlich einen perfektes Plätzchen dafür erhalten. Und so entstanden viele tolle Fotos der Crew.

 

Wir freuen uns, dass wir diese Aktion mit vielen tollen Fotos unterstützen dürfen. Am Abreisetag werden wir ebenfalls mit nach Hamburg aufbrechen, um den Start des Team und das ganze Spektakel drum herum fotografisch festhalten zu können. Wir freuen uns drauf!

 

P.S.: Schaut doch auch mal auf den Seiten der Jungs vorbei. Sie freuen sich über jede Art an Unterstützung!

 

Homepage: www.blue-vikings.de

Facebook: www.facebook.com/bluevikings2017 

Warum wir fotografieren…

Hey zusammen,

heute darf ich, Micha, euch mal mit einem Blog-Beitrag hier auf unserer Homepage begeistern. Ihr merkt sicherlich schon an der Schreibweise, dass Jasmin heute mal die Tastatur ruhen lässt. Die Gründe dafür sind auch ganz einfach: Jasmin darf schon in der ersten Woche ihrer Arbeit in der Praxis nachgehen. Ich nutze derweil die Zeit, um ein paar Bilder zu bearbeiten, die Homepage zu pflegen und zu überarbeiten und unsere Social-Media-Kanäle auf Vordermann zu bringen. Also nicht wirklich Urlaub und leider auch keine Arbeiten, die direkt mit dem Fotografieren zu tun haben. Aber was tut man nicht alles und wir möchten ja schließlich auch Up-to-Date bleiben.

Ihr seht schon wie umfangreich das alles ist, um auch wirklich am Markt wahrgenommen zu werden. Wir sind ja schließlich nicht die alleinigen Fotografen in der Umgebung. Aber es macht Spaß so als eigener Chef sein Ding durchzuziehen. Und wer weiß? Vielleicht klappt es ja auch bald, dass wir davon komplett leben können. Fest vorgenommen haben wir es uns. 😉

Aber warum fotografieren wir jetzt nun? Zum einen bin ich ein sehr kreativer Mensch. Die Fotografie gibt mir das gewisse Etwas diese Kreativität auch ausleben zu können. Jedes mal, wenn ich an einem Bild zum Bearbeiten sitze, habe ich schon die nächste Idee im Kopf. Der Drang ein noch besseres und perfekteres Bild zu schießen, überwiegt. Es muss natürlich technisch und fotografisch einwandfrei sitzen, aber auch die Idee einer anderen Perspektive, eine andere Einstellung an der Kamera oder gar eine komplett andere Bildidee überwiegt. Es ist mein eigener Stil, meine eigene Bildsprache, mein eigener Ausdruck. Es macht frei. Nennen wir es einfach “Leidenschaft”.

Das Fotografieren betreiben wir nun schon seit mehreren Jahren. Und wenn ich so auf unsere Bilder zurück blicke, stelle ich immer wieder fest, wie sehr sich unsere Bilder im Laufe der Jahre verändern. Wir entwickeln uns. Die Abläufe haben sich systematisiert. Wir haben für uns herausgefunden, was am besten funktioniert und kommen nun in eine Phase in der das Fotografieren zu einem richtigen Full-Time-Business wird. Es ist unglaublich, wie oft wir allein im letzten Jahr für Hochzeiten unterwegs waren. Zu Beginn unserer Fotografielaufbahn haben wir noch für Familien, Freunde oder Bekannte geshootet. Mittlerweile haben wir Hochzeiten in ganz Bayern. Es macht Spaß, wenn Bilder so viel Anerkennung erhalten und selbst ein Freudentränchen in den Augen des Betrachters herausholen. Ein weitere Punkt, warum ich fotografiere: Das Gespür für den besonderen Moment.

Es ist etwas besonderes, wenn sich zwei Mensch gefunden haben, die sich die ewige Treue gegenseitig versprechen. Noch mehr Magie ist diese innige Verbundenheit zwischen diesen beiden. Diesen Moment in einem Bild auszudrücken ist es, was den Reiz in der Fotografie ausmacht. Es ist erstaunlich wie unterschiedlich sich Liebe zwischen zwei Menschen anfühlt. Jede Hochzeit, die wir begleiten ist anderes, jede Liebe ist anders. Das spürt man schon, ohne, dass das Paar zueinander spricht. Es macht diese Wärme und Atmosphäre aus, die Magie zwischen zwei Menschen.

Was Anfangs mehr wie eine Art Hobby anfühlte, ist heute nun ein fester Teil in unserem Leben geworden. Wir werden uns noch weiter entwickeln. Stehen bleiben? Auf keinen Fall. Wir wollen wachsen und diese Leidenschaft ausbauen. Im Februar darf ich dank Jasmin einen Business-Workshop bei Calvin Hollywood besuchen und mir einiges bei ihm abschauen. Ich freue mich sehr darüber. Mal schauen, was noch so in diesem Jahr ansteht. 🙂

Bis bald,

Micha

P.S.: Im nächsten Blog erzähle ich euch, wie es auf der Reise mit den Johanniter-Weihnachtstrucker in Bosnien war. 😉